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Sanierung und Erweiterung eines historischen Bauernhauses

Das Wohngebäude des Paarhofs war lange Zeit unbewohnt und musste für das zeitgenössische Wohnen von Grund auf saniert und mit Heizung und Sanitäranlagen ausgestattet werden. Die Sprache für die Sanierung und das Weiterbauen am historischen Bestand ist bewusst zurückhaltend und zitiert immer wieder das vorher Vorgefundene.  Es wird versucht an die einfache Bautradition anzuknüpfen und diese weiterzuführen.

Durch den mineralischen Dämmputz mit finalem Kalkputz bleibt die organische Form der historischen Steinmauer auch nach der energetischen Sanierung ablesbar.

Die grünen Kastenfenster und das Muster der Balkone gab es bereits im Bestand. Diese wurden wieder aufgegriffen.

Die neuen Bäder befinden sich im seitlichen Anbau in Holzbauweise - an dessen Stelle sich vorher die typischen außenliegenden Plumsklos befanden.

In den Kellerräumen im Erdgeschoss bleibt das ursprüngliche Mauerwerk in Sicht und wird durch einen neuen Boden in erdfarbener Zementspachtelung ergänzt.

Die Küche erhält ein neues großzügiges Fenster mit Blick in den angrenzenden Wald.

Im ersten Obergeschoss stammen die Böden und Innentüren aus dem Bestand. Sie wurden - wie auch einzelne Möbelstücke - aufgearbeitet und wieder verwendet.

Im zweiten Obergeschoss bleiben die konstruktiven Wände des massiven Holzbaus aus naturbelassener Fichte sichtbar und bestimmen so die Materialstimmung des Innenraums.

Ort: Ritten, IT
Maßnahmen: Sanierung und Erweiterung
Fertigstellung: 2024
Fotos: Paula Thurow, Lea Mittelberger

Veröffentlichungen:
FF Architektur & Wohnen - 10 I 2025
Schöner Wohnen - 01 I 2026
Bod Bedre - 02 I 2026

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