Ein bekanntes Problem: Ein circa einhundert Jahre altes Einfamilienhaus, mehrfach um- und angebaut, war für seine zwei Bewohner*innen nach dem Auszug der Kinder zu groß geworden. Das Haus sollte Platz und genügend Freiraum für zwei Generationen bieten und wurde in zwei unterschiedlich große Wohneinheiten aufgeteilt.
Die neue Holzfassade macht die Aufteilung der Wohneinheiten von außen ablesbar. Die massiven Bauteile des Bestands wurden bis auf kleine Anpassungen erhalten. Schadhafte Holzwände und der Dachstuhl wurden ersetzt, wobei der Fokus auf einer robusten und ressourcenschonenden Konstruktion lag. Es entstand ein kreislauffähiger Holzrahmenbau unter der Verwendung von unbehandelten Materialien, recycelten und recyclingfähigen Baustoffen.
Farbenfrohes Highlight des zirkulären Ansatzes sind die leuchtend blauen Fliesen, die von einem deutschen Start-Up aus 100% recyceltem Bauschutt hergestellt wurden.
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